Aus für Urwälder in Brasilien?
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- Artikel veröffentlicht am: 06.07.2010,
- Artikel veröffentlicht von: Beate Steffens
Nach dem Ausscheiden des brasilianischen Teams aus der Fußball-WM droht jetzt auch dem Schutz der Regenwälder in Amazonien ein Aus. Brasiliens Agrarlobby arbeitet derzeit massiv auf die Änderung des Código Florestal, des brasilianischen Waldgesetzes, hin. Am Dienstag wird erwartet, dass der zuständige Kongressausschuss über einen neuen Entwurf abstimmt. Sollte dieser Gesetzesentwurf angenommen werden, hätte dies verheerende Folgen für den Amazonas-Regenwald - und für das weltweite Klima.
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- Auf halber Strecke zwischen Belem und Manaus liegt die Stadt Santarem am Zusammenfluss des Rio Tapajós mit dem Amazonas. Die auf dem Landweg praktisch nicht zu erreichende Region erlebt seit der Inbetriebnahme eines Umschlaghafens für Getreide in Santarem eine massive Zunahme des Anbaus von Soja und den daraus resultierenden Konflikten durch illegale Landnahme und Abholzung von Waldflaechen. Waldrodung für Sojapflanzung- Paranussbaeume an der BR-163. Entlang der BR-163 Santarem-Cuiaba weicht der Wald dem Vormarsch des Sojaanbaus in Amazonien. Uebrig bleiben lediglich ein paar der besonders geschuetzten und wirtschafltlich nutzbaren Paranussbaeume.
- Aufgenommen am: 15.06.2005
- Ort: Rio Tapajs/Santarem, BRA
- Copyright: © Werner Rudhart / Greenpeace