Der Raubbau an den indonesischen Torf-Urwäldern hat verheerende Folgen für das Weltklima: Die bis zu zwölf Meter tiefen Torfschichten binden zehnmal mehr Kohlenstoff als andere Regenwälder.
Durch das Abbrennen und Trockenlegen gelangen in kurzer Zeit Unmengen des Treibhausgases CO2 in die Atmosphäre.
So wurde das Agrarland Indonesien zum drittgrößten CO2-Produzenten der Welt - hinter den Industriestaaten USA und China. Die Produktion einer Tonne Palmöl belastet die Umwelt mit bis zu 33 Tonnen Kohlendioxid.