Umweltverbrechen multinationaler Konzerne
Zur Notwendigkeit einer internationalen Übereinkunft zur Unternehmensverantwortung
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- Artikel veröffentlicht am: 26.10.2002,
- Artikel veröffentlicht von: Greenpeace Redaktion
Anlässlich des Weltgipfels in Johannesburg im September 2002 fordert Greenpeace die Regierungen auf, zehn Grundsätze zur Unternehmensverantwortung und Schadenshaftung anzunehmen. Wir nennen sie zu Ehren der Opfer der größten Chemiekatastrophe der Geschichte die Bhopal-Prinzipien.
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- Bhopal Opfer Nanko. Bis zum Chemieunfall in Bhopal war Nanko (76) unabhaengig und konnte seine Familie ernaehren. Jetzt ist er ein Bettler, der seine Medizinrechnungen nicht mehr bezahlen kann und keinen neuen Job findet. In Bhopal ereignete sich am 3. Dezember 1984 der verheerendste Chemieunfall der Geschichte. Ausgetretenes Gas in der Anlage der Union Carbide toetete in drei Tagen mindestens 8000 Beschaeftigte, mehr als 150.000 Menschen leiden an Verletzungen und Spaetfolgen. Die Tragoedie, hervorgerufen durch ein entweichendes Gasgemisch aus Methylisocyanat und anderen toedlichen Chemikalien, war vor allem den unzureichenden Sicherheitssystemen und kurzsichtigen Einsparungen der US-amerikanischen Betreiberfirma Union Carbide geschuldet.
- Aufgenommen am: 15.06.2001
- Ort: Bhopal, IND
- Copyright: © Rai, Raghu / Greenpeace