
Der ökologische Fußabdruck ist ein Maß dafür, wie sich Verhalten und Konsum des einzelnen Menschen auf die Umwelt auswirken. Er gibt an, wie viel Fläche benötigt wird, um die natürlichen Ressourcen zur Verfügung zu stellen, die jeder Mensch verbraucht. Außerdem wird auch die Fläche mit ein berechnet, die benötigt wird um die Abfälle und Rückstände wie Treibhausgase aufzunehmen oder umzuwandeln. Der Fußabdruck wird in Fläche angegeben, um genau zu sein in globalen Hektar (gha). Man kann den ökologischen Fußabdruck einer Person, eines Landes, aber auch den eines Produktes oder einer Stadt berechnen.
Der ökologische Fußabdruck eines Deutschen beträgt 4,2 gha. Würde man diesen Flächenverbrauch auf alle Menschen der Welt übertragen, dann bräuchten wir mehr als zwei Erden! Bei gleicher Verteilung der produktiven Fläche der Erde entfallen auf jeden Menschen aber nur 2,1 Hektar. Das bedeutet, dass wir unseren ökologischen Fußabdruck unbedingt verkleinern müssen!

In den ökologischen Fußabdruck einer Person fließen die Ernährungs- gewohnheiten, die Mobilität, die Art und Weise wie sie wohnt und ihr persönlicher Konsum. Dabei verursacht die Ernährung gut ein Drittel des persönlichen Fußabdrucks. Die Produktion von Lebensmitteln, insbesondere die Fleischproduktion, benötigt große Flächen. Auch ist die moderne Landwirtschaft durch den hohen Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden sehr energieintensiv und vergrößert damit den Footprint.
Für das Wohnen benötigt der Deutsche rund ein Viertel des Fußabdrucks. Dabei fällt insbesondere der hohe Verbrauch an Energie für Heizung und Elektrizität ins Gewicht. Aber auch die Rohstoffe für Wohnhäuser und der direkte Flächenverbrauch durch Bebauung und öffentliche Infrastruktur werden in den Fußabdruck mit eingerechnet.
Die Mobilität mit dem Auto, dem Bus, der Bahn oder dem Flugzeug ist für mehr als ein Fünftel des ökologischen Fußabdrucks verantwortlich. Wobei der enorm gestiegene private Autoverkehr und der zunehmende Flugverkehr die größten Verbraucher sind.
Der Konsum, also der Verbrauch an Gütern und Dienstleistungen, macht mehr als ein Sechstel des Footprints aus. Der hohe Papierverbrauch fällt dabei mit rund einem Drittel dieses Anteils besonders ins Gewicht.
Was kann ich tun?
Um den eigenen Fußabdruck zu verkleinern, hier ein paar Tipps: