Seit Mai diesen Jahres sprudelt heißer, stinkender Schlamm unkontrolliert aus einem Bohrloch in der Nähe der zweitgrößten indonesischen Stadt Surabaja. 15.000 Menschen mussten deswegen bereits ihre Häuser verlassen, weitere 5.000 sind jetzt bedroht, weil der Monsunregen die provisorischen Dämme aufweicht, die die Regierung errichtet hat.
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Im Mai 2006 hat eine Firma bei Gasbohrarbeiten eine unterirdische Schlammblase angestochen. Seitdem sind zehntausende Tonnen heißer, stinkender Schlamm ausgetreten und haben mehrere Dörfer überflutet. Es ist eine der schlimmsten industriellen Katastrophen in der Geschichte Indonesiens.