Feinstaub: Greenpeace verklagt Bundesregierung
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte soll Schutz der Gesundheit durchsetzen
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- Ort: Hamburg,
- Artikel veröffentlicht am: 08.05.2006,
- Artikel veröffentlicht von: Greenpeace Redaktion
Wegen des völlig unzureichenden Schutzes der Bevölkerung vor gefährlichem Feinstaub reicht Greenpeace heute am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg Beschwerde gegen die Bundesregierung ein. Die Regierung hat weder den Anteil des Dieselrußes am Feinstaub gesenkt, noch die EU-Richtlinie zum Schutz der Menschen vor Feinstaub ausreichend umgesetzt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sterben in Deutschland jährlich etwa 75.000 Menschen an den Folgen von Feinstaub. Greenpeace führte bereits im Jahr 2001 eine Klage gegen das Kraftfahrtbundesamt. In Deutschland haben die Umweltschützer den Rechtsweg ausgeschöpft und können daher den EGMR anrufen.
Details zu diesem Bild:
- Autoabgase verschmutzen die Luft. Besonders bei Kinder nimmt die Zahl der, durch Abgase und Smog bedingten, Atemwegskrankheiten und Allergien zu.
- Aufgenommen am: 15.12.1992
- Ort: Hamburg, DEU
- Copyright: © Karsten Smid / Greenpeace