Verbraucherinformation oder "Internetpranger"?
Neue Internetseite gegen Etikettenschwindel gestartet
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- Artikel veröffentlicht am: 20.07.2011,
- Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Bei der Erfindung von Mogelpackungen ist die Lebensmittelbranche kreativ: Analogkäse und Klebeschinken lassen genauso grüßen wie Ferreros Milchschnitte, die als kalorienarme Zwischenmahlzeit vermarktet wird, obwohl sie mit einem Zucker- und Fettgehalt von 60 Prozent eher einem Stück Sahnetorte gleicht. Wer als Verbraucher solch irreführende Werbung nicht länger hinnehmen will, kann seit Juli 2011 auf der Internetseite www.lebensmittelklarheit.de seinem Ärger Luft machen und den Schwindel melden. Das Portal wird von der Verbraucherzentrale Hessen betrieben, in Zusammenarbeit mit dem Bundesverbraucherministerium. Aigners Behörde zahlt dafür einen Zuschuss von rund 700.000 EUR.
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- Die meisten Behördeninformationen bleiben für Bürger/innen schwer zugänglich.
- Aufgenommen am: 23.12.2010
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