Broschüren, Videos und Vitrinen mit beschlagnahmten Anschauungsobjekten vermittelten einen Eindruck davon, in welchem Maße Tier- und Pflanzenarten weltweit vom Aussterben bedroht sind. Auch Arten, die eigentlich durch das Washingtoner Artenschutzabkommen geschützt werden, sind durch Wilderei und illegalen Handel massiv gefährdet. Der organisierte Schmuggel seltener Arten bringt inzwischen fast so viel Profit wie der Handel mit Rauschgift.
Doch auch Touristen tragen aus Unkenntnis oft zum Ausverkauf der Arten bei, indem sie Souvenirs wie Korallenketten, Haizähne und seltene Orchideen aus ihren Urlaubsländern mitbringen. Die Aufklärungsaktion stieß bei den Passanten auf reges Interesse. Allein in Berlin unterzeichneten 2000 Menschen die Unterschriftenlisten, mit denen Greenpeace zum Schutz des Schwarzen Seehechts und des Mahagonibaums aufrief.
Informationsveranstaltungen anlässlich der CITES-Konferenz fanden auch im Rahmen der Greenpeace-Ausstellungen in den Sealife Centern Dortmund, Timmendorferstrand und Konstanz statt. Schwerpunkt der Aufklärung war hier das maritime Leben. Auch in den Sealife Centern fand das Anliegen der Umweltschützer ein großes Echo. Die Unterschriftenlisten zum Schutz des Schwarzen Seehechts wurden von vielen Besuchern genutzt, um selber für den Artenschutz aktiv zu werden. (sit)