Feinstaub

Kanzler, schuetzen Sie uns!.

Die feinen Dieselrußpartikel machen Krebs! Unter Medizinern ist dies nahezu unumstritten. Das Umwelt- und Prognoseinstitut Heidelberg (UPI) hat sogar berechnet, wie viele Krebstote im Jahr auf Feinstaub-Rußpartikel aus Dieselfahrzeugen zurückgehen: rund 8.000 Fälle. Die WHO und die EU prognostizieren jährlich 75.000 vorzeitige Todesfälle durch Feinstaub allgemein. Dabei ist die Lösung verhältnismäßig einfach. Mit Hilfe von Vollfiltern kann man 99 Prozent des Rußes aus den Abgasen holen.

Lange Zeit mauerten jedoch die deutschen Hersteller, wollten die Filter nicht in ihre Fahrzeuge einbauen. Im Nachbarland Frankreich war man da schon weiter. Peugeot und Citroën beispielsweise bauen die Filter seit 1999 serienmäßig in ihre Fahrzeuge ein.

Dass man auch Altfahrzeuge nachrüsten kann, bewies Greenpeace im Jahr 2002 mit einem umgebauten Mercedes Benz. Politik und Autohersteller brauchten aber immer noch bis 2004, um sich auf einen langsamen Umstieg auf die Verwendung der Dieselfilter in Neufahrzeugen zu verständigen. Die Anreize zum Umrüsten von Altfahrzeugen in Form von Steuererleichterungen ist auch in 2006 noch nicht umgesetzt. Tausende Krebstote und Hunderttausende, die an diversen von Dieselruß und Feinstaub verursachten Krankheiten leiden, werden so billigend in Kauf genommen.

 

 

 

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