Auf dem falschen TRIP - Patente in der WTO
TRIPS fördert Biopiraterie und verletzt die Rechte der Landwirte
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- Artikel veröffentlicht am: 01.09.2003,
- Artikel veröffentlicht von: Greenpeace Redaktion
Das WTO-Übereinkommen über handelsbezogene Aspekte der Rechte des geistigen Eigentums, kurz TRIPS (Trade Related Aspects of Intellectual Property Rights) soll weltweit geistiges Eigentum zum Beispiel durch Patente, Urheberrecht oder Markenzeichen schützen. Während es in den Industrienationen bereits eine umfangreiche Patentgesetzgebung gibt, ist dies in vielen der so genannten Entwicklungsländer nicht der Fall. Dies ist den Konzernen ein Dorn im Auge und soll über das TRIPS-Abkommen zügig geändert werden. Doch die Debatte dreht sich nicht um Erfindungen wie Glühbirnen. Längst versuchen große Agrarkonzerne Leben als ihr Eigentum zu deklarieren. Sie beanspruchen Patente auf Saatgut, Pflanzen und genetische Ressourcen.
Bis heute besteht der Mythos, Patente fördern Entwicklung, Forschung und bieten Anreiz für neue Erfindungen. Denn ursprünglich sollten Patente Erfinder für ihre Mühen und ihre Leistung belohnen. Wer jahrelang an einem Radio gebastelt hatte, sollte letztendlich seine Erfindung auch vermarkten können, ohne von der Konkurrenz überrollt zu werden.
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- Nachhaltige Landwirtschaft in Bangladesch. Frauen trocknen Saatgut in der Sonne. Pflege des Saatgutes ist traditionell Sache der Frauen.
- Aufgenommen am: 15.06.2001
- Copyright: © Karen Robertson / Greenpeace