
Am 20. April 2010 explodierte im Golf von Mexiko die BP-Ölplattform Deepwater Horizon. Über drei Monate strömte unkontrolliert Öl aus und verursachte eine der größten Ölkatastrophen in der Geschichte der USA. Am 8. September gesteht BP menschliche und technische Fehler ein - eine Ausnahme? Keineswegs! Wie der Rest der Branche verfügt BP über keine funktionierenden Notfallpläne.
Rund ein Jahr nach der Katastrophe hat Greenpeace-Experte Jörg Feddern den Golf von Mexiko besucht. Er war an der Unglücksstelle und in den betroffenen Küstengebieten, hat mit Fischern und anderen Menschen gesprochen.
Greenpeace USA hat einen Report veröffentlicht, der Vorgeschichte und Folgen des BP-Unfalls zusammenfasst: An accident waiting to happen
. Eine deutsche Zusammenfassung des Reports unserer amerikanischen Greenpeace-Kollegen finden Sie hier.
Länderübergreifend setzt sich Greenpeace für ein Ende der riskanten Ölförderung ein. Allein in Deutschland waren im Jahr 2010 über 40 ehrenamtliche Greenpeace-Gruppen unterwegs und informierten über das riskante Tiefseegeschäft der Ölindustrie.
Greenpeace geht den Folgen der Ölpest im Golf von Mexiko auf den Grund. Vor Ort untersuchen Greenpeace-Experten und unabhängige Wissenschaftler auf der Arctic Sunrise in einer Expeditionstour von August bis Oktober 2010 die Auswirkungen der Ölpest auf das Ökosystem.
So geht's: Klicken Sie auf die Punkte und Fotos, um mehr über die Tour zu erfahren.