Greenpeace: Ölunfall in der Nordsee jederzeit möglich
Starke Ölverschmutzung bereits durch alltäglichen Förderbetrieb
Ansichten dieses Artikels:
Details zum Artikel:
- Artikel veröffentlicht am: 27.05.2010,
- Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Die Öl- und Gasplattformen in der Nordsee sind unfallgefährdet und für eine schleichende Verschmutzung der Nordsee verantwortlich. Dies ist das Ergebnis eines aktuellen Greenpeace-Beobachtungsfluges. An fünf Nordsee-Plattformen haben Greenpeace-Experten große schwimmende Ölteppiche dokumentiert. Greenpeace kontrollierte 25 der rund 400 Förderanlagen in der Nordsee. Besonders risikoreich ist die Ölförderung des BP-Konzerns mit Förderschiffen westlich der Shetland-Inseln in über 400 Metern Wassertiefe. Wie die aktuelle Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zeigt, sind die Risiken der Offshore-Ölförderung nicht kalkulierbar. Greenpeace fordert daher, dass keine neuen Genehmigungen zur Förderung von Öl und Gas in der Tiefsee erteilt werden.
Bildergalerie
Details zu diesem Bild:
- Ölförderanlage Ninian Southern
- Aufgenommen am: 12.05.2010
- Ort: Nordsee
- Copyright: © Martin Langer / Greenpeace