100 Tage Ölkatastrophe: BP macht weiter wie bisher
Greenpeace-Aktivisten protestieren vor Konzernzentrale in Bochum und schließen Londoner Tankstellen
Ansichten dieses Artikels:
Details zum Artikel:
- Artikel veröffentlicht am: 26.07.2010,
- Artikel veröffentlicht von: Michelle Bayona
Anlässlich der heutigen Vorstellung der BP-Halbjahreszahlen protestieren Greenpeace-Aktivisten vor der BP-Zentrale in Bochum und an rund 50 Londoner Tankstellen. Die Aktivisten kritisieren damit die ökologische Bilanz des Ölkonzerns: Von seinem jährlichen Umsatz von über 200 Milliarden Dollar investiert BP nicht einmal 0,5 Prozent in klimafreundliche Energien. So plant der Konzern, in den kommenden Jahren lediglich eine Milliarde Dollar in Erneuerbare Energien zu investieren - in riskante Ölförderprojekte lenkt der Konzern dagegen 19 Milliarden Dollar. 100 Tage (morgen, 28. 7. 2010) nach Beginn der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko wird immer deutlicher, dass Ölbohrungen in der Tiefsee nicht beherrschbar sind und BP nichts aus dem Desaster gelernt hat.
Details zu diesem Bild:
- Die Entwürfe orientieren sich am bisherigen Markenzeichen BPs: einer leuchtenden grünen Sonne, mit der sich BP dem Klimaschutz verschrieben hatte.
- Aufgenommen am: 25.05.2010
- Copyright: © Greenpeace UK