
Bisher hat BP einen etwa acht Kilometer langen Pipeline-Abschnitt stichpunktartig untersucht. Um die Sicherheit der Leitungen zu gewährleisten, würden diese ständig überprüft, zusätzlich fahren zwei Wagen rund um die Uhr Patrouille um die Pipeline im Auge zu behalten.
Jörg Feddern, Energieexperte von Greenpeace kritisiert die Wiederinbetriebnahme der Pipelines trotz der Sicherheitsbedenken: Die Maßnahmen sind nicht ausreichend, da sich BP im Wesentlichen auf Stichproben verlässt. Solange die Sicherheit der Pipeline nicht zu 100 Prozent gewährleistet werden kann, muss die Anlage geschlossen bleiben.
Nach eigenen Angaben wird BP mit der Überprüfung der verbleibenden Leitungen fortfahren. Bis Anfang nächsten Jahres will der Ölkonzern die Rohre der Pipeline auf einer Länge von rund 24 Kilometern erneuert haben.
(Autorin: Cindy Roitsch)