
Der Kommandeur der Küstenwache in Alaska, Konteradmiral Thomas Ostebo, teilte zudem mit, dass er die "Kulluk" zweimal überflogen habe. Er sei sich der entlegenen Lage, der schwierigen Wetterbedingungen und der Komplexität der Bergungsarbeiten bewusst. Er versicherte, es werde gemeinsam mit Shell daran gearbeitet, dass die Plattform nicht länger eine Bedrohung der "unberührten maritimen Umwelt Alaskas" darstellt.

Doch die Bedingungen im Golf von Alaska sind kritisch, denn ein weiterer Sturm ist bereits angekündigt. Die große Frage ist nun, ob die Bohrinsel rechtzeitig wieder in tieferes Wasser gezogen werden kann oder nach einer anderen Lösung gesucht werden muss. In Frage steht auch, ob die "Kulluk" - wie von Shell geplant - im Sommer wieder in der Arktis eingesetzt werden kann.