Greenpeace-Proteste international (regelmäßiges Update)
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- Artikel veröffentlicht am: 22.07.2010,
- Artikel veröffentlicht von: Michelle Bayona
Seit Beginn der von BP verursachten Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ist Greenpeace USA vor Ort, um das Ausmaß der Ölpest zu dokumentieren. Weltweit fordern Greenpeace-Büros mit Online- und Offline-Aktionen ein Ende der gefährlichen Tiefseebohrungen. Wo fanden – und finden – in den Greenpeace-Ländern Aktionen statt?
Aktionen vor Ort
- 09. August: Das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise startet in Tampa, Florida seine Expeditionstour in den Golf von Mexiko, um dort mit einem Wissenschaftsteam die ökologischen Auswirkungen der Ölpest zu untersuchen.Mehr:
- Eilmeldung: Zwei Greenpeace-Aktivisten hängen in 160 Meter Höhe an den kanadischen Calgary Tower ein Banner:
Separate Oil and State
(Trennt Öl und Staat). Mit dieser Protestaktion fordern sie ein Einschreiten der Politik gegen das dreckige Ölsandgeschäft.(Bericht folgt) -
- 28. Juli: In London schließen Greenpeace-Aktivisten 46 BP-Tankstellen. Auf Bannern verkünden sie stellvertretend für den BP-Konzern die längst überfällige Botschaft: Closed. Moving beyond petroleum (Geschlossen. Wir gehen weg vom Öl). Mehr:
- 26. Juli: Ölverseuchte Menschen am Strand - mit dieser Aktion protestieren neuseeländische Greenpeace-Aktivisten am Muriwai Beach gegen neue Tiefseebohrungen. Mehr:
- 22. Juli: Österreichische Greenpeace-Aktivisten besuchen die Wiener BP-Zentrale, verhüllen die Fassade mit einem Transparent
Raus aus der Tiefsee
und übergeben der BP-Leitung ein 225 Quadratmeter großes Banner mit Botschaften empörter Bürger. Mehr:
- 16. Juli: Greenpeace sendet ein Expertenteam in die chinesische Hafenstadt Dalian, das die Ausmaße einer neuen Ölpest dokumentiert. Mehr:
- 14. Juli: Oily people in Brüssel fordern EU-Energie-Kommissar Oettinger im Vorfeld seines Treffens mit den Großen der Ölbranche auf, sich auf EU-Ebene für ein Ende der Tiefseebohrungen einzusetzen. Mehr:
- 07. Juli: Greenpeace Österreich setzt gemeinsam mit Passanten auf dem Stephansplatz ein Zeichen:
BP - Nein Tanke
lautet der Slogan auf dem 225 Quadratmeter großen Banner, auf dem sich jeder mit seiner Botschaft verewigen kann. Mehr:
- 05. Juli: Basta! Den Spaniern reichts auch. Kurzerhand wechseln sie das gelb-grüne Markenzeichen an der Fassade der spanischen BP-Zentrale durch ein braun-schwarzes aus. Mehr:
- 25. Juni: Eine Kette gegen das Öl bilden Menschen weltweit. Allein in den USA finden hunderte Aktionen zum Thema
Hands across the sands
statt. Mehr:
- 04. Juni: Amerikanische Greenpeace-Aktivisten protestieren gemeinsam mit zahlreichen weiteren Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen vor dem BP-Gebäude in Washington D.C. Mehr:
- 26. Mai:
Arctic Next?
schreiben amerikanische Aktivisten mit BP-Öl in braunen Schlieren auf das Versorgungsschiff Harvey Explorer in Port Fourchon/Louisiana, das Shell in Alaska bei neuen Ölbohrungen unterstützen soll. Mehr:
- 20. Mai: Englische Greenpeace-Aktivisten überraschen das britische Hauptquartier des BP-Konzerns und leiten einen Flaggenwechsel ein: Das alte Firmenlogo muss einem neuen, ölverschmutzten weichen. Mehr:
Im Internet
- August: Let's spread it! Greenpeace Großbritannien hat in einem Wettbewerb zur Verfremdung des trügerisch grünen BP-Logos aufgerufen. Die Gewinner-Logos können online und offline verbreitet werden.Mehr:
- Juli: Feriengrüsse an den BP-Chef der Schweiz! Greenpeace Schweiz stellt dafür eine Online-Postkarte mit der Forderung, sich aus der Tiefsee zurückzuziehen, bereit. Mehr:
- Juli: Greenpeace Österreich legt eine Bauanleitung vor, mit der jeder eine BP-Tankstelle nachbauen kann, die das
wahre
Gesicht BPs zeigt. Mehr:
Auch Greenpeace-Deutschland ist aktiv. Mehr...