
Die Bürger können Arktisschützer werden, indem sie ihre Unterschrift in einer symbolischen, ca. 80 cm hohen Zeitkapsel platzieren. Die Namen der ersten Million Menschen, die weltweit Arktisschützer geworden sind, werden in einer speziellen Kapsel im nächsten Jahr am Nordpol versenkt - als Mahnung, dass die Arktis Erbe der Menschheit ist und nicht den Interessen einiger Großkonzerne geopfert werden darf.
Langfristiges Ziel ist es, in der hohen Arktis ein Schutzgebiet zu etablieren. Unter den Arktisschützern, die bereits unterschrieben haben, befinden sich so prominente Namen wie Paul McCartney, Penelope Cruz, Robert Redford, Peter Fox und viele mehr.
4. Mai, 8 Uhr. Seit 10 Stunden ist die Beluga II in der Ostsee unterwegs. An Bord des Greenpeace-Aktionsschiffes Beluga sind 11 Aktivisten. Ihr Ziel ist das Shell-Schiff Nordica.
Die Greenpeace-Schiffe Esperanza und Arctic Sunrise sind 2012 in arktischen Gewässern unterwegs. Während das Team der Arctic Sunrise Messungen der Eisdicke vornimmt, untersucht die Esperanza-Crew die arktische Unterwasserwelt und dokumentiert, was bei einem Ölunfall in der Arktis auf dem Spiel steht.
Greenpeace war auch 2009 und 2010 monatelang in der Nordpolarregion unterwegs. An beiden Expeditionen nahmen neben den Greenpeace-Experten unabhängige Wissenschaftler teil. Ergebnis der Reisen war ein Schatz neuer Daten und Erkenntnisse.