
Der Eisbär gilt weltweit als Symbol für den Klimawandel, denn die majestätischen Tiere sind vom Abschmelzen des Arktiseises ganz besonders betroffen. Doch nicht nur das Schmelzen des Eises, auch Shells und Gazproms Pläne gefährden seinen Lebensraum massiv. Denn was geschieht mit den Bewohnern der Arktis, wenn ihr Lebensraum durch einen Ölunfall verseucht wird?
In den kommenden Wochen wird Eisbär Isbjörn aus der Beaufortsee durch Deutschland reisen und auf das Schicksal seiner Artgenossen aufmerksam machen. In 35 Städten wird er die Menschen auf den drohenden Verlust seiner Heimat hinweisen und um Unterstützung bitten. Gemeinsam mit vielen Freunden will er Shell und Co von ihrem gefährlichen Vorhaben abbringen.
Über seine Eindrücke und Erlebnisse schreibt Isbjörn in seinem Blog.
Wenn Sie Fragen an Isbjörn haben, erfahren wollen, wie es in der Arktis so ist, wo er gerade in Deutschland unterwegs ist oder was er für gute oder schlechte Erfahrungen auf seiner Tour sammelt, dann können Sie hier seine Route verfolgen oder ihn ganz direkt erreichen.
4. Mai, 8 Uhr. Seit 10 Stunden ist die Beluga II in der Ostsee unterwegs. An Bord des Greenpeace-Aktionsschiffes Beluga sind 11 Aktivisten. Ihr Ziel ist das Shell-Schiff Nordica.
Die Greenpeace-Schiffe Esperanza und Arctic Sunrise sind 2012 in arktischen Gewässern unterwegs. Während das Team der Arctic Sunrise Messungen der Eisdicke vornimmt, untersucht die Esperanza-Crew die arktische Unterwasserwelt und dokumentiert, was bei einem Ölunfall in der Arktis auf dem Spiel steht.
Greenpeace war auch 2009 und 2010 monatelang in der Nordpolarregion unterwegs. An beiden Expeditionen nahmen neben den Greenpeace-Experten unabhängige Wissenschaftler teil. Ergebnis der Reisen war ein Schatz neuer Daten und Erkenntnisse.