
Zahlreiche Öldesaster weltweit zeigen: Es ist höchste Zeit, unsere Abhängigkeit vom Öl zu beenden.

Eines der letzten Naturparadiese der Erde ist gefährdet: die Arktis. Die Ölkonzerne Shell und Gazprom planen Ölbohrungen in der sensiblen Region. Greenpeace hat eine weltweite Kampagne gestartet, um die Arktis zu retten. Jeder kann mitmachen, jede Unterschrift zählt.
Mitmachen, protestieren Shell will vor der Küste Alaskas Öl-Probebohrungen durchführen. Fordern Sie den Chef von Shell auf: Finger weg von der Arktis!
An der TOTAL-Gasplattform Elgin in der Ostsee ereignete sich am 25. März 2012 ein Blowout, wonach durch ein Leck an einem der Bohrlöcher bis Mitte Mai 2012 unkontrolliert Gas ausströmte. Mit einem gecharterten Schiff haben daraufhin Experten von Greenpeace das Gasfeld vor der schottischen Küste besucht, um mit Luftmessungen, Infrarotkameras und Wasser- und Bodenproben die Belastung der Umwelt zu überprüfen. Die Ergebnisse zeigten keine Hinweise auf Freisetzung von Stoffen mit besonders gefährlichen Eigenschaften für Mensch und Umwelt.
Leben mit der Ölpest: 100.000 Tonnen giftiges Öl verseuchten vor siebzehn Jahren einen Fluss in der Republik Komi. Schuld waren Pipelinebrüche. Die Betroffenen erhielten von der verantwortlichen Ölfirma gerade einmal 50 Liter Reinigungsbenzin für ihre verölten Boote und einen Sack Tierfutter. Kleine und große Ölunfälle sind an der Tagesordnung. Mehr darüber im neuen Online-Paper:
Weitere Online-Paper:
Die tägliche Ölpest: Schätzungsweise 500.000 Tonnen giftiges Öl spülen Russlands Flüsse jährlich in den arktischen Ozean. Das entspricht Jahr für Jahr einer Ölkatastrophe wie der Deepwater Horizon im Golf von Mexiko. >>> mehr
Ein Jahr nach Deepwater Horizon: Ölexperte Jörg Feddern recherchiert im Golf von Mexiko. 780 Millionen Liter Öl können nicht einfach verschwunden sein. >>> mehr