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Europas wilde Wälder

Vor langer Zeit war Europa ein Kontinent der Wälder. Heute ist davon nur noch wenig zu finden. Wald kennen wir fast nur als Kulturlandschaft. Doch es gibt Schätze zu entdecken. Ein neuer Bildband erzählt von ihnen: Europas wilde Wälder.

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Es gibt sie noch in Europa: wilde Wälder, durch die Bären und Luchse streifen, vielleicht sogar Wölfe. Sie sind naturbelassen, unberührt vom Menschen. Hier stehen Bäume, die vielleicht schon im Mittelalter heranwuchsen, 600 Jahre alt. Das Unterholz wird nicht gelichtet, abgestorbenes Holz nicht abgefahren.

Der Fotograf Markus Mauthe war zweieinhalb Jahre lang für Greenpeace unterwegs, um die Schönheit und Artenvielfalt dieser Lebensräume im Bild festzuhalten. Er bereiste 25 Regionen in 15 europäischen Ländern, fing die Stimmung zu allen Jahreszeiten und jeder Tageszeit ein, lag auf der Lauer, um die Tiere des Waldes vor die Kamera zu bekommen.

Seit November 2010 ist Mauthe in Deutschland auf Tour, um seine Fotos in einer Multivisionsshow zu zeigen. Bis Ende 2012 sind über 250 Auftritte geplant. Jetzt, im Internationalen Jahr der Wälder, erscheint das Buch zur Reise. Ko-Autor ist Thomas Henningsen. Der promovierte Biologe engagiert sich seit über zehn Jahren als Greenpeace-Kampagnenleiter für den Urwald- und Meeresschutz.

Der Bildband erscheint im August. 220 traumhaft schöne Fotos lassen ahnen, wie es vor hunderten und tausenden Jahren in Europa ausgesehen haben mag, als sehr viel weniger Menschen den Kontinent bewohnten, aber dichte Wälder ihn bedeckten. Was davon übrig geblieben ist, gilt es zu bewahren und zu schützen.

Markus Mauthe/Thomas Henningsen: Europas wilde Wälder
Knesebeck Verlag, München, August 2011
gebunden, 192 S., 220 Abbildungen
Preis: 39,95 Euro
ISBN 978-3-86873-360-0

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