Wie arbeiten die Gruppen?

In Deutschland gibt es mehr als 4.000 ehrenamtliche Greenpeacer: Neben den Mitarbeitern in den Gruppen sind das Jugendliche in den Jugend-Arbeitsgruppen (JAGs) und ältere Menschen im Team50plus. Sie arbeiten eng mit den Gruppen zusammen oder sind Teil der Gruppe.
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Die Freiwilligen kämpfen vor Ort für die globalen Ziele von Greenpeace: den Schutz des Klimas, der Meere und der Urwälder, den Stopp der Atomenergie, chemischer Vergiftung und grüner Gentechnik. Die Gruppen arbeiten in enger Abstimmung mit der Zentrale in Hamburg.

Alle Greenpeacer, ob haupt- oder ehrenamtlich, sind den gleichen Grundsätzen verpflichtet: der absoluten und unbedingten Gewaltfreiheit, der Überparteilichkeit sowie der Wahrung der politischen und finanziellen Unabhängigkeit von Regierungen und wirtschaftlichen Interessengruppen.

Die vielseitigen Arbeitsmöglichkeiten in den Gruppen erstrecken sich nicht nur auf Medien-, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit. Gruppen recherchieren Hintergründe, führen lokale Projekte zu nationalen und internationalen Kampagnen durch und unterstützen Greenpeace durch die Teilnahme an bundesweiten und internationalen Aktionen.

Gruppenarbeit vor Ort

Neben der Vorbereitung und Durchführung von Infoaktionen zu aktuellen Kampagnen, Vorträgen, lokalen Projekten und Ausstellungen versteht sich die Gruppe als Greenpeace-Anlaufstelle für die Bevölkerung. Sie bietet die Möglichkeit aktiv zu werden, sich Anregungen mitzunehmen und Meinungen auszutauschen - nicht nur zwischen Erwachsenen, sondern auch mit und zwischen Kindern und Jugendlichen.

Gruppenprojekte: Jede Gruppe hat die Möglichkeit, im Rahmen eines Themas oder einer Kampagne in der Region ein Gruppenprojekt durchzuführen und damit inhaltliche Akzente zu setzen. Diese Projekte - wie beispielsweise die Zertifizierung des regionalen Stadtwalds oder die Umstellung der lokalen Kopierläden auf Recyclingpapier - werden mit der Hamburger Zentrale vor Beginn inhaltlich abgestimmt und finanziell kalkuliert.

Genaue Recherche ist für Greenpeace-Gruppen eine Voraussetzung, um effektiv gegen Umweltskandale vorzugehen. Drei Arbeitsweisen sind in den Gruppen unterschiedlich stark ausgeprägt:

Die langfristig orientierte Arbeit an Greenpeace-Themen: Über Formen der Öffentlichkeits-, Informations-, Recherche- und Lobbyarbeit werden mittel- und langfristige Ziele eines Themas regional unterstützt.

Die mittel- und langfristige, mit den Themen vereinbarte Projektarbeit: Diese ist, wie zum Beispiel die lokale Umstellung auf Recyclingpapier in Kopierläden, nicht zwingend mit einer Kampagne verbunden.

Die kurzfristig orientierte Mitarbeit in einer Kampagne: Diese Arbeit erfolgt in enger Abstimmung mit dem Hamburger Büro. Recherchen, Durchführung von Aktionstagen, Informationsveranstaltungen oder das Sammeln von Unterschriften unterstützen eine Kampagne ganz direkt.

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