Ein Artikel von Marissa Erbrich

Do it yourself

Umweltschutz selbst gemacht - das ist die Idee von GreenAction. Die Online-Community von Greenpeace bietet ihren Usern die Möglichkeit, eigene Kampagnen zu starten und andere User für ihr Anliegen zu gewinnen. Ganz nebenbei entstehen dabei ein Netz von Gleichgesinnten und eine bunte Mischung aus Themen und Ideen zum aktiven Umweltschutz.

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Das Gute an GreenAction ist: Jeder kann ohne großen Aufwand mitmachen. Zeitliche Verpflichtungen und die Anfahrt zu Besprechungen halten viele Menschen davon ab, sich zu engagieren. In der Community kann sich jeder in dem Umfang und zu den Zeiten einbringen, die er selbst wählt.

Die Website der Community ist leicht zu durchschauen. Auf der Startseite sind einige Kampagnen herausgestellt, die besonders aktiv sind oder bereits erfolgreich waren. Hier können sich die User auch die letzten Einträge von Community-Managerin Beate Steffens aus dem GreenAction Blog und aus dem GreenAction Twitter-Account anschauen. Eine Übersicht über alle laufenden Kampagnen gibt es unter dem Reiter Kampagnen. Diejenigen User, die sich gerne an der Beliebtheit der Kampagnen orientieren wollen, finden unter GreenIts die Publikumslieblinge mit der jeweiligen Bewertung.

Je nach Vorlieben der Aktivisten, fällt die Gestaltung der Kampagnen anders aus und bieten diese unterschiedlich viele Möglichkeiten zum Mitmachen. In einigen Kampagnen werden zu den Grundinformationen immer wieder Neuigkeiten oder Zusatzinformationen eingestellt. Die Unterstützer einer Kampagne haben außerdem die Möglichkeit, zu kommentieren und sich so miteinander auszutauschen.

Jedes Mitglied von GreenAction hat ein Profil, das er oder sie mit Informationen über die eigene Person füllt. So können andere Aktivisten sehen, wo gemeinsame Interessen sind und damit Potenzial für gemeinsame Projekte vorhanden ist. In der Rubrik Aktivisten kann man zum Beispiel Aktivisten aus der eigenen Stadt finden und sich so ein Netzwerk aus Gleichgesinnten aufbauen.

Wer selbst auf GreenAction aktiv werden möchte, ist nur ein paar Klicks davon entfernt. Die Registrierung geht einfach und schnell. Direkt nach der Registrierung kann man schon die erste Kampagne hochladen. Neben einigen Informationen zum Thema der Kampagne sind vor allem die Angebote zum Mitmachen wichtig und notwendig. Das kann eine Petition sein, eine Empfehlung an Freunde oder auch die Einbindung eines Kampagnenbanners auf der eigenen Website. Und abgesehen von den Aktionen im Netz, können sich die Aktivisten auch ganz konkrete Tipps für den Alltag holen, wie bei einer aktuellen Kampagne zur Vermeidung von Plastik.

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