Greenpeace wegen sieben Steinen vor Gericht
Sand- und Kiesabbaufirma fordert Schadensersatz wegen versenkter Steine vor Sylt
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- Ort: Hamburg,
- Artikel veröffentlicht am: 02.12.2009,
- Artikel veröffentlicht von: Jan Haase
Heute verhandelt das Hamburger Landgericht die Schadensersatzforderung der Sand- und Kiesabbaufirma OAM-Deme-Materialien an Greenpeace. Aktivisten hatten im Sommer 2008 große Natursteine im Sylter Außenriff versenkt, um den gesetzlich zugesicherten Schutz dort durchzusetzen. Das Sylter Außenriff ist 2004 zum Meeresschutzgebiet erklärt worden. Dennoch wird in dem Gebiet Grundschleppnetzfischerei betrieben und der Meeresboden zerstört. Erst durch den Einsatz der Aktivisten wurde ein Teil des Gebiets wirkungsvoll geschützt. Insgesamt wurden 320 Steine versenkt, von denen sieben in einen Bereich fielen, der von der Firma als ein Abbaugebiet beansprucht wird.
Details zu diesem Bild:
- Einer der tonnenschweren Natursteine, die Greenpeace im Sylter Außenriff versenkt. Die Steine sollen das Riff vor zerstörerischer Fischerei schützen.
- Aufgenommen am: 12.08.2008
- Ort: Sylter Außenriff, DEU
- Copyright: © Bente Stachowske / Greenpeace