Gerechtigkeit für die Walschützer
Greenpeace-Aktivisten drohen zehn Jahre Haft in Japan
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- Artikel veröffentlicht am: 08.02.2010,
- Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Eine Woche vor dem Prozessauftakt in Aomori/Japan demonstrieren 15 Greenpeace-Aktivisten vor der japanischen Botschaft für ein gerechtes Verfahren gegen zwei japanische Kollegen. Die Greenpeace-Aktivisten hatten den größten Skandal in der Geschichte des japanischen Walfangs aufgedeckt. Sie bewiesen im Mai 2008, dass die Besatzung der japanischen Fangflotte Fleisch beim Schlachten der Tiere abzweigte und mit hohen Gewinnen verkaufte. Doch statt gegen mutmaßlich korrupte Besatzungsmitglieder der japanischen Fangflotte vorzugehen, hat die japanische Justiz ein Verfahren wegen Diebstahls von Walfleisch gegen die Aktivisten eingeleitet. Ihnen drohen bis zu zehn Jahre Haft.
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- Berlin, 8. 2. 2010 Eine Woche vor dem Prozessauftakt in Aomori/Japan demonstrieren 15 Greenpeace-Aktivisten vor der japanischen Botschaft in Berlin fuer ein gerechtes Verfahren gegen zwei japanische Kollegen. Neben einer Walfluke im Schnee fordern sie mit einem Banner "Gerechtigkeit fuer Japanische Walschuetzer". Die Greenpeace-Aktivisten Junichi Sato und Toru Suzuki hatten im Mai 2008 den Schmuggel mit Walfleisch aufgedeckt.
- Aufgenommen am: 08.02.2010
- Copyright: © Kay Michalak/Greenpeace