
In dieser Woche ist bereits ein etwa drei Quadratkilometer großes Stück des Petermann-Gletschers abgebrochen. Es zersplitterte in tausend Teile, noch bevor es das Ende des Fjordes erreicht hatte. Doch dieses Stück ist nichts gegen den fast 100 Quadratkilometer großen Brocken, dessen Abbruch bevorsteht.
Es ist bis zu 7 Grad Celsius warm. Während der Fahrt durch die Meerenge der Nare Strait hatten Luftspiegelungen die Küstenlinien der kanadischen Ellesmere-Insel und Grönlands verzerrt. Jetzt ankert das Schiff unterhalb der Tailenguak Klippen, dicht an der Mündung des Cass Fjords und direkt neben einem kleineren Eisberg. Südöstlich mündet der gewaltige Humboldt-Gletscher, 100 Kilometer breit und mehrere hundert Meter hoch.
Greenpeace wird noch bis zum Herbst mit der Arctic Sunrise in der Arktis bleiben und zusammen mit internationalen Wissenschaftlern die Folgen des Klimawandels dokumentieren. Jeder Tag auf See kostet uns 8.000 Euro. Bitte unterstützen Sie die Greenpeace-Expedition durch Ihre Spende.
Quelle: Weblog der Arktis-Expedition (engl.)
Die Route der Arctic Sunrise auf Google Maps
In unserem Weblog erzählt Greenpeace-Arktis-Expertin Iris Menn mehr zum Thema. (Auf die Arktis-Artikel gelangen Sie, wenn Sie in der rechten Spalte des Blogs auf Iris Menn klicken.)