Die umstrittenen Subventionen für den Bau neuer Schiffe der EU-Fischereiflotte werden unter bestimmten Bedingungen bis Ende 2004 weiter gezahlt. Die ursprünglichen Reformpläne sahen vor, diese Ende des Jahres zu streichen. Der Kompromiss enthält weiterhin zusätzliche Kontrollmaßnahmen und Prämien für das Abwracken von Schiffen. Die Fangquote von Schellfisch und Wittling wurden ebenfalls reduziert.
Greenpeace bezeichnete die Einigung als ein Desaster. Aus der Reform ist ein Reförmchen geworden
, sagte Greenpeace-Meeresexperte Thilo Maack . Es ist zu befürchten, dass es in der Nordsee in absehbarer Zeit keinen Kabeljau mehr geben wird.
(abu)