An diesem Sonntag setzten die Greenpeacer mit der spontanen Unterstützung von vielen Menschen am Strand ein Zeichen für den internationalen Meeresschutz. Denn auch unsere Nordsee ist zum Industriegebiet verkommen und der Lebensraum bedroht. Fast 500 Öl- und Gasplattformen, 200.000 Schiffsbewegungen jährlich und überfischte Bestände sind die bittere Realität.
So nimmt die Arten- und Lebensraum-Vielfalt stetig ab. Wasser, Boden und Organismen sind mit Hunderten von Giftstoffen belastet. Fischerei, Öl- und Gasförderungen, Sand- und Kiesabbau, Schiffsverkehr, militärische Übungen, Überdüngung, Verschmutzung und die Folgen des Klimawandels beeinflussen unsere Meeres-Ökosysteme negativ.
Um den Ozeanen weltweit eine Chance auf Bewahrung ihrer Einzigartigkeit und Artenvielfalt zu geben und die Regeneration bereits zerstörter Systeme zu ermöglichen, ist ihre ökologisch nachhaltige und sozial verantwortliche Nutzung mit einem Netzwerk von Meeres-Schutzgebieten unerlässlich.
Greenpeace setzt sich daher für die Einrichtung von Meeres-Schutzgebieten ein - auch in Nord- und Ostsee. Schutzgebiete sind entscheidendes Werkzeug die Meere auf unserem Planeten in ihrer Vielfalt und Schönheit zu bewahren sowie die Pflanzen- und Tierbestände zu regenerieren.
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