
Das Motto der Unterschriften-Aktion lautet Meeresschutz in meinem Namen!. Ähnliche Steine hatten Greenpeace-Aktivisten zuletzt Anfang August im Sylter Außenriff versenkt, um dort ein Meeresgebiet effektiv gegen zerstörerische Grundschleppnetz-Fischerei zu schützen. Seit 2008 wurden insgesamt rund 320 Steine versenkt.
Bei regelmäßigen Untersuchungen konnten bereits erste Erfolge dieser Aktionen verzeichnet werden: Seenelken, Seesterne, Muscheln, Moostiere, Krebse und zahlreiche Fischarten haben sich an den Steinen inzwischen angesiedelt.
Um diese positive Entwicklung zu unterstützen, kann jeder an den elf Stationen der Beluga auf einem Felsbrocken unterschreiben und so die Forderung an die Regierung unterstützen, Meeresschutzgebiete einzurichten, in denen keine Fischerei stattfindet.

Neben der Unterschriftenaktion informiert Greenpeace an einem Stand mit Kurzfilmen über die Meeresschutz-Kampagne und über die katastrophale Situation der Fischbestände in den Meeren. Außerdem erfahren die Besucher, wie jeder einzelne Konsument einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der Artenvielfalt in den Meeren leisten kann. Für Kinder liegen Fische zum Bemalen bereit.
Aber auch Führungen über das 34 Meter lange Schiff stehen auf dem Programm. Die “Beluga II” ist der Nachbau eines alten holländischen Schiffstyps, der Klipperaak. Dieser wurde vor rund 200 Jahren in den Niederlanden als reines Segelschiff entwickelt. Die Beluga ist als kombiniertes Fluss- und Küstenschiff konzipiert.
Der nächste Stopp ist am 10. Oktober an der Hansestraße in Braunschweig. Am Mittwoch, 12. Oktober, macht die Beluga Station an der Stadthausbrücke in Wolfsburg.
Zum Abschluß der Steinetour ist die Beluga am Freitag, 14. Oktober, von 12 bis 18 Uhr in Magdeburg an der Elbuferpromenade nahe dem Petriförder zwischen Jerusalembrücke und der Neuen Strombrücke.
Die Tourstopps erfahren Sie auch immer aktuell auf der Facebook-Fanseite von Greenpeace Deutschland!