Echter Schutz für das Sylter Außenriff
Obwohl von der Bundesregierung bei der EU als “Natura 2000-Schutzgebiet“gemeldet, findet im Sylter Außenriff täglich zerstörerische, wirtschaftliche Nutzung statt. In diesem ausgewiesenen Meeresschutzgebiet wird nicht nur Sand und Kies abgebaut. Zusätzlich durchpflügen Fischereiflotten mit Grundschleppnetzen den Meeresboden dieses artenreichen Steinriffs. Außerdem gefährdet die Stellnetzfischerei vor allem in den Sommermonaten das Überleben der Schweinswale, für die das Sylter Außenriff ein Rückzugsgebiet sein soll.
Greenpeace hatte sich im Sommer 2008 entschlossen, im Sylter Außenriff hunderte Natursteine zu versenken. Die tonnenschweren Felsbrocken wirken wie ein Schutzschild und sollen zerstörerische Aktivitäten verhindern. Die Versenkungsgebiete finden sich jetzt auch in den aktuellen Seekarten der deutschen Nordsee wieder. Fischer, die ihren Beutezug planen, werden diese Gebiete meiden – das Sylter Außenriff hat den Schutz bekommen, den es verdient.
Tourtagebuch: Rettet Nord- und Ostsee
Greenpeace bleibt am Ball: Meeresschutzgebiete in Nord- und Ostsee
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- Artikel veröffentlicht am: 22.05.2007,
- Artikel veröffentlicht von: Beate Steffens
Auch in diesem Jahr sind wir wieder auf der Nord- und Ostsee unterwegs um Politiker, Fischer und die Öffentlichkeit zu überzeugen, sich für die Meere stark zu machen. Ziel ist es, mindestens 40 Prozent von Nord- und Ostsee als Schutzgebiete auszuweisen. Berichte aus aller Welt zeigen, das die Einrichtung eines großflächigen Netzwerks von Meeresschutzgebieten, die frei von jeglicher menschlichen Nutzung sind, ein unerlässlicher Schritt zum Schutz und der Gesundung der Meeresumwelt sind. Auf der Tour dabei ist Josefine Teichmann, lesen Sie ihr Tagebuch.
Bildergalerie
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- Mit der Arctic Sunrise unterwegs zum Schutz von Nord- und Ostsee. Anlegemanöver auf See.
- Aufgenommen am: 27.04.2007
- Copyright: © Christian Aslund / Greenpeace
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