Echter Schutz für das Sylter Außenriff
Obwohl von der Bundesregierung bei der EU als “Natura 2000-Schutzgebiet“gemeldet, findet im Sylter Außenriff täglich zerstörerische, wirtschaftliche Nutzung statt. In diesem ausgewiesenen Meeresschutzgebiet wird nicht nur Sand und Kies abgebaut. Zusätzlich durchpflügen Fischereiflotten mit Grundschleppnetzen den Meeresboden dieses artenreichen Steinriffs. Außerdem gefährdet die Stellnetzfischerei vor allem in den Sommermonaten das Überleben der Schweinswale, für die das Sylter Außenriff ein Rückzugsgebiet sein soll.
Greenpeace hatte sich im Sommer 2008 entschlossen, im Sylter Außenriff hunderte Natursteine zu versenken. Die tonnenschweren Felsbrocken wirken wie ein Schutzschild und sollen zerstörerische Aktivitäten verhindern. Die Versenkungsgebiete finden sich jetzt auch in den aktuellen Seekarten der deutschen Nordsee wieder. Fischer, die ihren Beutezug planen, werden diese Gebiete meiden – das Sylter Außenriff hat den Schutz bekommen, den es verdient.
Kampagnenstart: Meeresschutzgebiete für die Nord- und Ostsee
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Details zum Artikel:
- Artikel veröffentlicht am: 31.07.2008,
- Artikel veröffentlicht von: Greenpeace Redaktion
Greenpeace startet im Sommer 2004 europaweit eine Kampagne zum Schutz der Meere. Ziel ist es, mindestens 40 Prozent von Nord- und Ostsee als Schutzgebiete auszuweisen. Greenpeace hat 17 ökologisch sensible Gebiete ausgewählt, in denen vor allem die Fischerei mit Grundschleppnetzen und die Ölförderung verboten werden müssen.
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- Greenpeace praesentiert auf einem 100 Meter langen Tisch vorm Brandenburger Tor elftausend tote Meerestiere als skandaloese Konsequenz aus 2 Stunden Beifang eines Nordseekutters. Greenpeace fordert schonendere Fischereimethoden und grossflaechige Schutzgebiete.
- Aufgenommen am: 17.08.2004
- Ort: Berlin, DEU
- Copyright: © Paul Langrock/Zenit / Greenpeace
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