
Das UN-Klimagremium rechnet bis zum Ende dieses Jahrhunderts mit einem Anstieg des Meeresspiegels um neun bis 88 Zentimeter - durch abschmelzende Eismassen. Mit verheerenden Folgen: An den Küsten wird es wohl Überschwemmungen geben, Uferzonen erodieren und viele Meerestiere können in den höheren Wassertemperaturen generell nicht überleben. Bereits jetzt sind einige Pinguinbestände in der Antarktis um ein Drittel geschrumpft.
Auch das gesamte marine Nahrungsnetz gerät mit steigenden Temperaturen aus den Fugen: Phytoplankton - winzige Algen, die pflanzliche Nahrungsgrundlage allen Lebens im Meer - wächst unter der Eisdecke des Polarmeeres. Ein Rückgang des Eises dezimiert auch das Phytoplankton und damit die Krillbestände, die sich von den Algen ernähren. Krill wiederum ist die lebensnotwendige Nahrung für viele Walarten.
Greenpeace fordert ein globales Netzwerk von Schutzgebieten. Eines davon - die Antarktis mit ihren Gewässern südlich des 60. Breitengrades - wird die Esperanza bei ihrem Besuch einfordern.