Shrimps: Eine teure Delikatesse
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- Ort: Hamburg,
- Artikel veröffentlicht am: 22.04.2004,
- Artikel veröffentlicht von: Greenpeace Redaktion
Krabbenbrötchen, Garnelentoast und Shrimps auf der Pizza - mit zunehmender Häufigkeit und in ständig neuen Namens- und Zubereitungskreationen tauchen die kleinen Krebstiere in Restaurants, Supermärkten und Fischläden auf. Eine Delikatesse, deren Genuss inzwischen für den bewussten Verbraucher keine ungetrübte Gaumenfreude mehr ist.

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- Salzminen und Shrimp/Garnelen-Zucht im Golf von Fonseca. Die kuenstlich angelegten Zuchtbecken zerstoeren den Lebensraum vieler Spezien und belasten die Umwelt.
Der fade Beigeschmack hat zweierlei Ursachen: Zum einen reißen die Meldungen über importierte Zuchtshrimps mit gesundheitlich bedenklichen Antibiotika-Rückständen nicht ab. Zum anderen verursacht sowohl der Wildfang als auch die industrielle Zucht von Shrimps in den Tropen oft schwere ökologische Schäden. Vor allem letztere führen fast immer zu einer extremen Bedrohung der lokalen Bevölkerung. Längst sind Shrimps eine Delikatesse, für die wir mehr bezahlen als einen hohen Preis.