
Zur Einkaufspolitik eines Handelsunternehmens gehören zum Beispiel die Einkaufsstrategien und die Vermarktung einzelner Produkte. Zudem werden Ziele und zukünftiges Vorgehen im Rahmen des Einkaufs beschrieben.
Ist die Einkaufspolitik eines Lebensmittelunternehmens öffentlich zugänglich, so liefert das dem Verbraucher die nötige Transparenz. Der Kunde kann sich über Leitlinien und Grundsätze des Unternehmens zu konkreten Themen, zum Beispiel Nachhaltigkeit für Fischprodukte, informieren. Auf dieser Basis kann er fundierte Kaufentscheidungen treffen.
Greenpeace fordert von den Unternehmen eine transparente und nachhaltige Einkaufspolitik für Fisch und andere Meeresfrüchte. Sie sollte folgende Themenbereiche enthalten:
Als erster praktischer Ansatz zur Umsetzung einer solchen Einkaufspolitik gelten folgende Prinzipien:
Notwendige flankierende Maßnahmen sind:
Ist die Einkaufspolitik öffentlich zugänglich, gibt das dem Verbraucher Vertrauen in das Unternehmen. Es zeigt damit, dass es offen und verantwortungsvoll mit der Thematik umgeht und bereit ist, an den eigenen Worten gemessen zu werden. Unsaubere Akteure haben es schwer.
Auch das Unternehmen zieht Vorteile aus dieser Transparenz: Es hat die Chance, dem Kunden seine Ziele, eine klare Strategie und die gemachten Fortschritte aufzuzeigen.
Nachhaltige Einkaufspolitik für Fisch und andere Meeresfrüchte muss fest in die Unternehmenspolitik integriert sein. Das ist die Basis für eine dauerhafte und zuverlässige Beschaffung nachhaltiger Produkte.
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