
Zwischen 2005 und 2012 war Greenpeace fünfmal in der Arktis unterwegs, um zu erforschen. wie der Klimawandel die Nordpolarregion beeinträchtigt. Internationale Forscher begleiteten die Schiffscrews.
Der Klimawandel bedroht auch die Ozeane, insbesondere in den Polarregionen. Unsere Meere sind CO2-Speicher. Sie binden etwa ein Drittel der vom Menschen produzierten CO2-Menge. Je kälter das Wasser, desto mehr CO2 wird im Wasser in Kohlensäure umgewandelt - ein ganz natürlicher Vorgang. Doch durch den Überschuss an CO2 bzw. Kohlensäure verändert sich die chemische Zusammensetzung des Wassers: Es wird sauer. Wie sich die Versauerung auf das Leben und die Nahrungskette im Nordpolarmeer auswirkt, wollen Wissenschaftler an Bord der Esperanza untersuchen.
Das Nordpolarmeer hat eine Fläche von 15 Millionen qkm - das entspricht 45-mal Deutschland. Es ist bis zu 5.440 m tief und von 3 Kontinenten umgeben: Nordamerika, Asien, Europa.
Vor 40-50 Millionen Jahren herrschten in der Arktis subtropische Temperaturen.
Der Name Arktis kommt von (griech.) Arktikos und bedeutet: Land unter dem Sternbild des Großen Bären.
Der Polarstern steht nahezu senkrecht über dem Nordpol.
Der amerikanische Forscher Robert Edwin Peary erreichte am 6. April 1909 als erster den Nordpol.
In der Arktis leben etwa eine Million Menschen. Polarvölker sind u.a. die Inuit, Nenzen, Jakuten, Samen, Ewenken.