Arktisexpedition 2010

Greenpeace ist wieder in der Arktis unterwegs. War 2009 die Arctic Sunrise in der Nordpolarregion auf Expedition, so ist es diesmal die Esperanza. Auch in diesem Jahr sind neben den Greenpeace-Experten unabhängige Wissenschaftler mit an Bord.

Im vergangenen Jahr war der Klimawandel Schwerpunkt der Reise. Messgeräte wurden installiert und dort gelassen. Die erfassten Daten sollen jetzt eingesammelt werden. Doch die Ziele sind weiter gesteckt: Es geht um die Versauerung des Ozeans, die drohende Ausbeutung von Ressourcen, die bislang vom Eis geschützt waren, um die Erforschung der Tiefsee und den Rückgang des Meereises.

Die Expedition hat drei Abschnitte. Der erste und dritte Part führt die Esperanza nach Spitzbergen, um die Versauerung des Meeres zu untersuchen. In Part 2 wird das Greenpeace-Schiff bei Spitzbergen an der Eiskante entlang nach Fischtrawlern fahnden und ihre Aktivitäten beobachten. Ab dem 1. September ist dann ein Team aus Wissenschaftlern und Greenpeace-Experten in Grönland unterwegs, um die 2009 ausgesetzten Messgeräte zu bergen. Damit wird ein Schatz an Daten zur Gletscherschmelze verfügbar sein. Mehr ...

Arktisexpedition 2010 Esperanza
Landkarte von StepMap

 
 

Der Klimawandel bedroht auch die Ozeane, insbesondere in den Polarregionen. Unsere Meere sind CO2-Speicher. Sie binden etwa ein Drittel der vom Menschen produzierten CO2-Menge. Je kälter das Wasser, desto mehr CO2 wird im Wasser in Kohlensäure umgewandelt - ein ganz natürlicher Vorgang. Doch durch den Überschuss an CO2 bzw. Kohlensäure verändert sich die chemische Zusammensetzung des Wassers: Es wird sauer. Wie sich die Versauerung auf das Leben und die Nahrungskette im Nordpolarmeer auswirkt, wollen Wissenschaftler an Bord der Esperanza untersuchen.




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