
In der Antarktis schien der Klimawandel lange Zeit nicht stattzufinden. Doch der Schein trog. In der Südpolarregion brechen mittlerweile riesige Eisfelder auseinander. Am Wilkins-Schelfeis können wir diese Entwicklung derzeit live mitverfolgen - mittels Satellitenbildern der Europäischen Raumfahrtbehörde (ESA).
Die Entwicklung des Wilkins-Schelfeises von 1992 bis 2009 - eine Animation mit Satellitenbildern der Europäischen Raumfahrtbehörde (ESA).
Was bedeutet es, wenn das Schelfeis vor den antarktischen Küsten abbricht? Unsere Animation 2 zeigt den Vorgang selber und die Folgen.
Neue hochauflösende Satellitenbilder in Animation 3 zeigen, wie das Brechen des Eisstegs auf die angrenzenden Eisflächen übergreift.
Die Antarktis ist etwa so groß wie Europa und Australien zusammen.
Ihr Eispanzer ist durchschnittlich 2,3 km, stellenweise 4 km dick.
Die niedrigste gemessene Temperatur lag bei minus 90°C.
Dort wehen die stärksten Winde der Welt mit Geschwindigkeiten bis 320 km/h.
Der höchste Berg ist fast 5.000 m hoch.
Die tiefste Stelle liegt rund 2.500 m unter dem Meeresspiegel.