
Die industrielle Landwirtschaft, wie sie heute üblich ist, gibt es erst seit wenigen Jahrzehnten. Ihre Folgen sind immens, die Auswüchse bekannt: Massentierhaltung übelster Art, großflächiger Dünger- und Pestizideinsatz, ausgelaugte Böden, verseuchte Gewässer. Nahrung ist zur naturfeindlichen Fabrikware geworden. Multinationale Agrokonzerne greifen nach der Macht über die Ernährung.
Die französische Regisseurin Coline Serreau zeigt in ihrem Film Menschen, die Alternativen entwickelt haben. Sie leben und arbeiten in den unterschiedlichsten Regionen der Welt. Was sie wollen: die Ackerböden verbessern und die Saatenvielfalt wiederherstellen. Chemische Dünger und Pestizide sind für sie tabu. Den skrupellosen Agrokonzernen, die weltweit das Saatgut zu kontrollieren und die Bauern zu erpressen versuchen, bieten sie die Stirn.
Der Film ist als DVD erhältlich.