
Als Knick
bezeichnen die Norddeutschen einen schmalen Schutzstreifen am Feldesrand mit Hecken und Bäumen. Er soll das neue Hüttendorf in der Arche Warder wie eine grüne Wand umschließen.
Der besondere Clou: Den Besuchern wird die Möglichkeit geboten, sich aktiv an der Begrünungsaktion zu beteiligen. Zu ermäßigten Preisen können sie Pflanzen, Knick-Gehölze und Kräuter aus ökologischem Anbau erwerben und spenden. Jeder kann seine Pflanze dann selbst einsetzen und mit seinem Namensschild versehen. Dazu bieten zwei ökologische Baumschulen ihr vielfältiges Sortiment auf der Festwiese der Arche Warder an.
Ab 11 Uhr kommen die Freunde alter Obstsorten auf ihre Kosten: Der bekannte Fachmann für Obstanbau Meinolf Hammerschmidt lädt zu einer Führung ein. Ob Adersleber Kalvill, Stina Lohmann, Goldparmäne oder Zabargäu Renette - in der Arche Warder gibt es mittlerweile rund 60 alte Apfel-, Birnen- und Pflaumsorten, über die Herr Hammerschmidt Geschichten erzählen, sowie Infos und praktische Tipps geben kann.