Biohof - hier läuft's rund
Umweltgerechter Bauernhof im natürlichen Kreislauf
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- Artikel veröffentlicht am: 01.10.2002,
- Artikel veröffentlicht von: Greenpeace Redaktion
Der biologische Landbau orientiert sich am Kreislauf der Natur. Der Boden wird so bearbeitet, dass sich er sich im Sinne des ökologischen Gleichgewichts selbst regulieren kann. Dabei werden keine chemischen Dünger oder Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Strenge Richtlinien und Kontrollen gewährleisten Produkte, die eine naturnahe Landwirtschaft fördern. Der ökologische Landbau muss nach den Mindestanforderungen der EU-Ökoverordnung wirtschaften.

- Im Idealfall werden robuste Tierrassen artgerecht gehalten , bleiben von der Geburt bis zur Schlachtung auf dem Hof und fressen dort angebautes Futter.
- Mist und Jauche kommen als organischer Dünger auf Felder und Grünland. Die Kühe grasen auf der Weide.
- Kleine Felder bieten im Wechsel mit Hecken und Wäldchen vielen Arten einen Lebensraum.
- Mit einem durchdachten Fruchtwechsel geht es ohne chemischen Pflanzenschutz - der Boden bleibt gesund.
- Gentechnik auf dem Feld im Tierfutter oder in Lebensmitteln sind Tabu.
- Bio-Lebensmittel schmecken besser und sind gesünder. Auch mit ökologischem Anbau ließe sich der Lebensmittelbedarf der EU decken - ohne Überschüsse, die wieder vernichtet werden müssen.