Politik für Menschen statt Vorfahrt für Konzerne
Greenpeace veröffentlicht Forderungen an Koalitionsverhandlungen
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- Artikel veröffentlicht am: 04.10.2009,
- Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Zum morgigen Auftakt der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und FDP fordert Greenpeace beide Parteien auf, die Erfolge der deutschen Umweltpolitik nicht zu gefährden und ihr einen höheren Stellenwert als bisher einzuräumen. Insbesondere soll am Atomausstieg festgehalten werden. In ihrem heute veröffentlichten Forderungspapier verlangt die Umweltorganisation außerdem ein Notpaket Klimaschutz
, um die deutschen Treibhausgase stärker als bisher geplant zu reduzieren. Außerdem muss sich die künftige Regierung vor der im Dezember beginnenden Weltklimakonferenz in Kopenhagen bereit erklären, Entwicklungsländern bis 2020 sieben Milliarden Euro jährlich für Klimaschutz zur Verfügung zu stellen. Damit sollen der Ausstoß von Klimagasen reduziert und Maßnahmen gegen die verheerenden Folgen des Klimawandels finanziert werden, die sich diese Länder sonst nicht leisten können.
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- Greenpeace-Banner oben am Reichstag in Berlin. Unter der Inschrift "Dem deutschen Volke" steht jetzt "... eine Zukunft ohne Atomkraft".
- Aufgenommen am: 01.09.2009
- Ort: Berlin, DEU
- Copyright: © Kay Michalak / Greenpeace