Greenpeace weist Vorwürfe Gabriels zurück
Umweltminister soll Kohlekraftwerksprojekte beim Namen nennen
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- Ort: Hamburg,
- Artikel veröffentlicht am: 21.11.2007,
- Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Greenpeace weist die Vorwürfe von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) entschieden zurück, die Umweltschutzorganisation gefährde mit ihrer Arbeit die deutsche Rolle bei den Klimaverhandlungen in Bali. In der Debatte um die Klimaschutzziele der Bundesregierung hatte Gabriel zu einer Studie der Umweltschutzorganisation gesagt, in Deutschland seien viel weniger Kohlekraftwerke geplant, als von Greenpeace veröffentlicht. Die Behauptung Gabriels, zurzeit sei nur der Bau von neun statt 25 Kohlekraftwerken geplant, erweist sich beim Blick auf die Fakten als haltlos. Auch kann die Umweltschutzorganisation mit mehreren Studien belegen, dass die Bundesregierung ihr angestrebtes Ziel einer Treibhausgasminderung von 40 Prozent bis 2020 mit dem Klimaschutzpaket in seiner aktuellen Form nicht erreichen wird. Greenpeace fordert den Umweltminister auf, die Fakten anzuerkennen und zu einer sachlichen Diskussion zurückzukehren.
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- 2007/08/27:Jaenschwalde/Brandenburg:Germany
- Aufgenommen am: 27.08.2007
- Ort: Jaenschwalde, DEU
- Copyright: © Paul Langrock/Zenit / Greenpeace