Greenpeace legt Gesetz zum Kohleausstieg bis 2040 vor
Klimaschutz braucht zusätzliche rechtliche Instrumente
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- Ort: Hamburg,
- Artikel veröffentlicht am: 21.11.2008,
- Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Um Klimaschutz einen wirkungsvollen rechtlichen Rahmen zu geben, legt Greenpeace heute den Entwurf für ein Gesetz zum Ausstieg aus der Kohleverstromung vor. Durch eine Begrenzung der Strommenge für Kohlekraftwerke wird die mit klimaschädlicher Kohle erzeugte Energie nach und nach reduziert. Daraus ergibt sich ein konkreter Zeitplan, nach dem Kohlekraftwerke bis 2040 vom Netz gehen müssen. So würde zeitversetzt nach dem Atomausstieg für eine kontinuierliche Senkung der Kohlendioxidemissionen gesorgt. Den Energieversorgern wird dabei freigestellt, auf welche Anlagen sie die Strommengen verteilen. Gleichzeitig ist ein Atomausstieg, statt wie vorgesehen 2020, bis 2015 möglich.
Details zu diesem Bild:
- Greenpeace-Aktivisten protestieren in Karlsruhe mit einem brennenden CO2-Zeichen gegen den Bau eines neuen Kohlekraftwerks.
- Aufgenommen am: 18.11.2008
- Ort: Karlsruhe, DEU
- Copyright: © Bente Stachowske / Greenpeace