CO2-Endlager sind geologische Zeitbomben
Greenpeace protestiert mit Bombenattrappe gegen CCS-Gesetz
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- Artikel veröffentlicht am: 25.03.2009,
- Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Gegen unterirdische CO2-Deponien protestieren Greenpeace-Aktivisten heute mit einer Bombenattrappe vor dem Bundeskanzleramt. Auf einem Warnschild an der drei Meter hohen Attrappe heißt es: Zeitbombe CO2-Endlager
. Die Bundesregierung hat heute überraschend den Gesetzentwurf zur Lagerung von CO2 zurückgezogen (CCS-Gesetz, Abscheidung und Lagerung von CO2). Sie beabsichtigt jedoch, das Gesetz noch in dieser Legislaturperiode zu verabschieden. Greenpeace warnt, dass bisher keine Maßnahmen gegen Austritte des Klimagases vorgesehen sind. Zudem wurden wesentliche Formulierungen des Gesetzes von den Stromkonzernen RWE und Vattenfall zu ihren Gunsten verfasst. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, eine fachliche Debatte über die Risiken der Endlagerung von CO2 zu führen.
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- Gegen unterirdische CO2-Deponien protestieren Greenpeace-Aktivisten mit einer Bombenattrappe vor dem Bundeskanzleramt. Auf einem Warnschild an der drei Meter hohen Attrappe heisst es: "Zeitbombe CO2-Endlager". Das Regierungskabinett beraet zeitgleich ueber einen Gesetz-Entwurf zur Lagerung von CO2 (CCS-Gesetz - Abscheidung und Lagerung von CO2). Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, eine fachliche Debatte über die Risiken der Endlagerung von CO2 zu fuehren.
- Aufgenommen am: 25.03.2009
- Ort: Berlin
- Copyright: © Karsten Smid/Greenpeace