Braunkohle zerstört unsere Zukunft
Protest gegen verfehlte Energiepolitik vor brandenburgischer Staatskanzlei
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- Ort: Potsdam/Hamburg,
- Artikel veröffentlicht am: 13.10.2008,
- Artikel veröffentlicht von: Beate Steffens
25 Greenpeace-Aktivisten demonstrieren heute vor der Staatskanzlei von Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) gegen die verfehlte Energiepolitik der Landesregierung. Braunkohle zerstört unsere Zukunft, Herr Platzeck!
ist auf einem etwa vier mal vier Meter großen Banner zu lesen, das zwischen den Fahnenmasten vor dem Eingang der Staatskanzlei hängt. Die Aktivisten säubern die Treppenstufen der Staatskanzlei mit Hochdruckreinigern, sparen dabei aber Stellen aus. Nach der Reinigung ist unter anderem die Forderung Braunkohle stoppen - Klima schützen
auf den Stufen zu lesen. Außerdem verteilen die Umweltschützer Flugblätter mit dem Aufruf am Volksbegehren Keine neuen Tagebaue - für eine zukünftige Energiepolitik
teilzunehmen, das am 10. Oktober startete.
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- Aus insgesamt neun Kuehltuermen quillt Wasserdampf des mit 3000 Megawatt leistungsstaerksten Kraftwerks von Brandenburg. Neben Elektrizitaet durch Verstromung von Braunkohle wird auch Fernwaerme mittels Kraftwaermekopplung geliefert. Seit Mitte Februar ist das VEAG Braunkohlekraftwerk ein Unternehmen der Vattenfall Europa Gruppe des schwedischen Grosskonzern Vattenfall. Fuer die Gewinnung der Braunkohle im Tagebau muss auch das denkmalgeschuetzte sorbische Dorf Horno demnaechst weichen.
- Aufgenommen am: 20.02.2002
- Ort: Jaenschwalde/Cottbus, DEU
- Copyright: © Paul Langrock/Zenit / Greenpeace