08.12.2009
Greenpeace-Aktivisten übergeben heute den Preis Klimakiller des Tages an die Österreichische Botschaft in Berlin. Dieser Preis wird jeden Tag dem Land überreicht, dessen Delegation auf dem UN-Klimagipfel in Kopenhagen die Verhandlungen am stärksten blockiert oder bremst. Auf der UN-Klimakonferenz wird an jedem Abend der Klimakiller des Tages von über 450 Nichtregierungsorganisationen bestimmt. In Berlin überreicht Greenpeace einen Pokal um 10:00 Uhr des Folgetages an die jeweilige Botschaft. Der Pokal ist ein dampfender Topf, in dem die Erdkugel kocht. Damit soll den Repräsentanten des Staates verdeutlicht werden, dass sie mit ihrem Verhalten in Kopenhagen unmittelbar zur globalen Erderwärmung beitragen.
06.12.2009
Unmittelbar vor Beginn des Klimagipfels in Kopenhagen fordert Greenpeace von den Industriestaaten tiefere und schnellere Einschnitte beim Ausstoß von Treibhausgasen als bisher angekündigt. Gegenüber den Entwicklungsländern müssen zudem Mittel in Milliardenhöhe bereit gestellt werden, um ihnen Maßnahmen zum Schutz vor dem Klimawandel zu ermöglichen. Noch gibt es gute Chancen für einen Erfolg in Kopenhagen. Dieser ist allerdings nur möglich, wenn die Industrieländer und insbesondere die USA sich bewegen.
05.12.2009
Die Greenpeace-Aktivisten, die 2000 Kilometer zur Weltklima-Konferenz gelaufen sind, sind am Samstag in Kopenhagen eingetroffen. Die Ehrenamtlichen waren am 7. September in Konstanz losgewandert. Ihr Weg führte sie quer durch Deutschland, entlang von Nationalparks und ökologisch wertvollen Waldgebieten. Mit ihrer Aktion wollten sie bereits frühzeitig auf den Klimagipfel aufmerksam machen und die Bundeskanzlerin auffordern, sich in Kopenhagen für ein verbindliches und effektives Klima- und Urwaldschutzabkommen einzusetzen.