
Die Expansionspläne sind vor dem Gesetz, aber auch vor dem normalen Menschenverstand unsinnig und haltlos
, sagt der Richter Lord Justice Carnwath. Wenn die Regierung an ihren Plänen festhält, muss sie die Auswirkungen auf das Weltklima berücksichtigen. Dazu müsse das komplette Erweiterungskonzept von Grund auf überarbeitet werden. 2008 wurde in dem Papier Climate Change Act festgehalten, dass Großbritannien seine CO2-Emissionen bis 2050 um 80 Prozent senkt. Dieser Vertrag ist mit einer dritten Startbahn in Heathrow nicht einzuhalten.
Greenpeace-Kampaigner feierten den Beschluss heute Morgen. Auch die britische Presse deutet die Entscheidung des Gerichts als Sieg. Sie schreibt, dass eine dritte Startbahn in Heathrow als gestorben
eingestuft werden kann. Das wird zwar noch nicht bestätigt, aber Greenpeace nähert sich einem Erfolg. Die Stadt feierte gemeinsam mit den grünen Gruppen und den anwohnenden Gemeinden und fordert nun die Regierung auf, den Bau einer dritten Startbahn zu verwerfen. Die Pläne der Luftfahrt liegen in Scherben. Will die Regierung ihre Expansionspolitik in Heathrow fortführen, muss sie wieder bei Null anfangen.
Die Auswirkungen der heutigen Entscheidung wiegen schwer, nicht nur für Heathrow, sondern für die Luftfahrt in ganz Großbritannien. Das Oberste Gericht in West-London beschließt, dass die Luftfahrt komplett erneuert werden muss, um dem vereinbarten Klimaschutz gerecht zu werden.
Wenn auch Sie sich am Schutz unseres Klimas beteiligen möchten, treten Sie unserem Airplot bei. 73.000 Menschen sind bereits wohltätige Besitzer eines Stückes Land geworden, das die englische Regierung für den Bau der dritten Startbahn beanspruchen will.