
Genauso problemlos wie strahlender Atomstrom oder dreckiger Kohlestrom, kommt sauberer Strom auch einfach aus der Steckdose. Tun Sie es jetzt, wechseln Sie zu einem unabhängigen Ökostromanbieter. Ein Telefonanruf genügt. Und die Sofort-Maßnahme bringt enorm viel für das Klima. Ein durchschnittlicher 3-4 Personen-Haushalt kann dadurch im Jahr bis zu 1,9 Tonnen CO2 einsparen.
www.atomausstieg-selbermachen.de
Lassen Sie das Auto für den Weg zur Arbeit stehen und fahren Sie mit Fahrrad, Bus oder Bahn zur Arbeit. Wenn Sie pro Tag rund 20 Kilometer Arbeitsweg zurücklegen, sparen Sie bei einem Durchschnittsverbrauch ihres PKW von 10 Litern auf 100 Kilometer rund 800 Kilogramm CO2 im Jahr, wenn Sie auf Bus oder Bahn umsteigen.

Verzichten Sie wenn möglich aufs Fliegen, auf jeden Fall aber auf Inlands- und Kurzstreckenflüge. Ein einziger Hin- und Rückflug Hamburg-München verursacht 340 Kilogramm CO2. Die Bahnfahrt dauert länger, ist aber viel umweltfreundlicher. Wenn Sie einen Flug gar nicht vermeiden können, dann gleichen Sie die verursachten Emissionen über Klimaschutzprojekte bei Organisationen wie Atmosfair aus.
www.bahn.de/p/view/index.shtml
Ernähren Sie sich gesund, essen Sie viel Gemüse. Gönnen Sie sich Fleisch am besten nur zu besonderen Gelegenheiten. Wenn Sie sich ausgewogen und fleischreduziert ernähren oder VegetarierIn werden, ersparen Sie dem Weltklima rund 400 Kilogramm CO2 im Jahr. Besonders lecker und klimafreundlich sind Lebensmittel aus ökologischem Anbau.
Informationen über die ökologischen Folgen der Fleischproduktion finden Sie auf der Website des Greenepace-Einkaufsnetz: de.einkaufsnetz.org/mitmachen/tipps/12698.html

Kaufen Sie biologisch erzeugte Lebensmittel aus Ihrer Region. Beim Bioanbau wird nur etwa die Hälfte an Energie benötigt. Lange Transportwege verursachen überflüssige Emissionen: Eine Mahlzeit von 100 Gramm Spargel aus Chile verursacht allein durch den Transport etwa 1,7 Kilogramm CO2-Ausstoß. Zum Vergleich: Der Spargel aus dem Umland zur Spargelzeit hat nur 60 Gramm CO2 auf dem Gewissen.
www.bioland.de/bioland/startseite.html
Drehen Sie die Heizung runter. Sie sollen nicht im Kalten sitzen, aber die Absenkung der Raumtemperatur um nur ein Grad senkt die CO2-Emissionen eines 4-Personen-Haushalts pro Jahr um rund 350 Kilogramm. Senkt man die Temperatur in der Nacht in der Wohnung generell auf 15-16 Grad, spart das noch einmal knapp 300 Kilogramm CO2.

Waschen Sie Ihre Wäsche mit niedriger Temperatur und voller Maschine. Lassen Sie die Vorwäsche weg und waschen Sie grundsätzlich nur mit 40 Grad, machen Sie höchstens für die weiße Wäsche mal eine Ausnahme. Die meiste Wäsche wird auch bei 30 bis 40 Grad perfekt sauber.
Sparen Sie sich die Anschaffung eines Trockners, und stellen Sie den Wäscheständer notfalls neben das Bett. Praktisch: Sie können sich direkt von der Leine ankleiden (in diesem Falle aber tägliches Stoßlüften nicht vergessen, sonst droht Schimmelbildung!). Einsparpotenzial: bis zu 330 Kilogramm CO2 pro Person und Jahr.
Mehr Infos zum Wäsche waschen und trocknen unter www.ecotopten.de/produktfeld_waschen.php.
Schalten Sie alle elektrischen Geräte ab, die Sie nicht gerade benutzen. Die so genannten Standby-Schaltungen sind praktisch, weil man sich nicht mehr vom Sofa erheben muss, um Fernseher, Videorecorder oder Stereoanlage einzuschalten. Aber die Geräte verbrauchen auch in diesem Zustand Energie - oft unnötig viel. Geräte, die keinen Ausknopf haben, sollten Sie an eine schaltbare Steckerleiste anschließen. Einsparungen pro Haushalt von 300 Kilogramm CO2 sind möglich!

Räumen Sie auf mit alten Vorurteilen: Energiesparbirnen sind nicht mehr dunkel, langsam und hässlich, sondern es gibt mittlerweile Energiesparbirnen in ansprechendem Design, die nicht erst eine halbe Minute nach Anknipsen des Lichtschalters langsam hell werden.
Geben Sie sich einen Ruck und ersetzen Sie Ihre alten Glühbirnen durch moderne Energiesparlampen. Pro 60-Watt-Glühbirne, die durch eine gleich helle 11-Watt-Sparlampe ersetzt wird, sparen Sie im Jahr 20,5 Kilogramm CO2 (bei 700 Stunden Nutzungsdauer). Was wenig klingt, kann große Wirkung entfalten. Eine Schätzung aus Großbritannien besagt: Wenn pro Haushalt nur eine normale Glühbirne gegen eine Energiesparlampe ausgetauscht wird, kann dafür ein (Kohle-)Kraftwerk abgeschaltet werden. Und denken Sie daran, die Energiesparlampen am Ende ihrer langen Lebensdauer nicht im Hausmüll sondern beim Recycling-Hof in Ihrer Nähe abzugeben.
Es gibt viele Möglichkeiten: Engagieren Sie sich in lokalen Klimaschutzinitiativen oder Greenpeace-Gruppen. Machen Sie sich bei Ihrem regionalen Energieversorger stark für den Ausbau von Nahwärmenetzen. Protestieren Sie mit Briefen, Telefonaten und Leserbriefen gegen den Neubau von (Braun-)Kohlekraftwerken und gegen den Betrieb von gefährlichen Atomkraftwerken. Fordern Sie den Bundeswirtschaftsminister, den Verkehrsminister und den Umweltminister auf, wirksame Klimaschutzmaßnahmen im Verkehrsbereich durchzusetzen und den Neubau von Braunkohlekraftwerken zu verhindern. Machen Sie den Politikern in Ihrer Heimat klar, dass Sie von ihnen die Rettung des Weltklimas erwarten.
Beteiligen Sie sich an unserer Mitmach-Aktion für die Energie-[R]Evolution im asiatischen Raum. Die deutsche Entwicklungspolitik muss ihren Einfluss bei der ADB, der größten Entwicklungsbank in Asien geltend machen, damit keine weiteren fossilen Energieprojekte gefördert werden, sondern in Erneuerbare Energien investiert wird.
Gehen Sie auf die Straße und Sammeln Sie Unterschriften zur Verankerung des Klimaschutzes in den Verfassungen aller Staaten sowie der UN-Charta! Hier finden Sie die Unterschriftenliste zum Herunterladen. www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/klima/greenpeace_uliste_klima.pdf