So funktioniert der EU-Emissionshandel
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- Artikel veröffentlicht am: 25.04.2007,
- Artikel veröffentlicht von: Greenpeace Redaktion
Die Ratifizierung des Kyoto-Protokolls im Februar 2005 war ein erster wichtiger Schritt zum internationalen Klimaschutz. Er ist deshalb so bedeutsam, weil sich die internationale Staatengemeinschaft nach einem mehr als zehn Jahre andauernden Marathon von Konferenzen und Verhandlungen endlich auf völkerrechtlich verbindliche, absolute Ziele zur Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen im Zeitraum zwischen 2008 und 2012 geeinigt hat. Die EU hat zugesagt, ihre Treibhausgasemissionen um 8 Prozent im Vergleich zum Stand von 1990 zu verringern, das bedeutet für Deutschland eine Reduktion von 21 Prozent im Vergleich zu 1990.
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- Kohleminister Gabriel verschenkt Geld an Energiekonzerne Greenpeace kritisiert Regelungen zum NAP anlaesslich der heutigen Kabinettssitzung. Mit einem als Kohleminister Sigmar Gabriel (SPD) verkleideten Stelzenlaeufer vor dem Kanzleramt demonstriert Greenpeace seinen Unmut ueber den Nationalen Allokationsplan (NAP), der heute in der Kabinettssitzung verabschiedet werden soll. Der drei Meter grosse Minister verteilt einen Koffer voll Geld und Verschmutzungsrechte an RWE und Vattenfall. Auf einem Transparent steht: ÒKeine Milliardengeschenke fŸr Energiekonzerne Ã? Klimaschutz jetzt.Ò Greenpeace kritisiert, dass durch die kostenlose Verteilung der Verschmutzungsrechte der Energietraeger Kohle bevorzugt wird und kein effektiver Klimaschutz mehr moeglich ist.
- Aufgenommen am: 28.06.2006
- Ort: Berlin, DEU
- Copyright: © Paul Langrock/Zenit / Greenpeace