Klima - Das fordert Greenpeace
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- Artikel veröffentlicht am: 12.11.2009,
- Artikel veröffentlicht von: Greenpeace Redaktion
Der Klimawandel schreitet schneller voran als noch 2007 von Wissenschaftlern des Weltklimarates angenommen. Bei einer globalen Temperaturerhöhung von zwei Grad Celsius drohen katastrophale, unkontrollierbare Folgen. Dürren, Stürme, Überschwemmungen und Missernten, Millionen Klimaflüchtlinge, das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten und das Verschwinden der Urwälder sind das Ergebnis.

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- 16. März 2007: Greenpeacer-Schwimmer in der Havel protestiert gegen die Untätigkeit der G8-Umweltminister beim Klimaschutz während ihrer Konferenz in Potsdam.
Die Industrieländer als Hauptverursacher verbrauchen zu viel fossile Energieträger - vorrangig Kohle und Erdöl. Auch die Urwaldzerstörung trägt zum Klimawandel bei. Sie verursacht 20 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen. Allein in Deutschland ist rund ein Drittel der Tier- und Pflanzenarten durch den Klimawandel bedroht.
Greenpeace fordert:
- ein verbindliches, scharfes Klimaschutzabkommen in Kopenhagen, das den Ausstieg aus fossilen Energien und den Erhalt der Wälder sicherstellt;
- Führungsverantwortung der Industrieländer und verbindliche finanzielle Zusagen: Die Industrieländer müssen jährlich 110 Milliarden Euro aufbringen, um den weltweiten CO2-Ausstoß zu verringern, Technologien bereitzustellen und die Folgen des Klimawandels zu bewältigen;
- Deutschland muss jährlich sieben Milliarden Euro für den internationalen Klimaschutz, davon zwei Milliarden für den Urwaldschutz bereitstellen;
- Treibhausgasreduktion von minus 40 Prozent für die Industrieländer (15 bis 30 Prozent bis 2020), weltweite Treibhausgasreduktion auf nahe Null bis 2050
- Einrichtung eines Finanzierungsmechanismus' für den Urwaldschutz.