Das Klimaprotokoll von Kyoto
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- Artikel veröffentlicht am: 30.11.2006,
- Artikel veröffentlicht von: Greenpeace Redaktion
Mit dem Kyoto-Protokoll haben sich die Unterzeichner-Staaten (1) verbindlich auf eine Reduktion ihrer Treibhausgasemissionen um 5,2 Prozent bis 2012 im Vergleich zu 1990 geeinigt. Obwohl dieses Ziel nicht besonders ehrgeizig ist, wird es von den meisten Staaten nicht sehr nachdrücklich verfolgt. Es zeichnet sich schon jetzt ab, dass viele Staaten die zugesagte Verringerung ihrer Treibhausgas-Emissionen bis 2012 nicht erreichen werden. Deutschland hat sich auf eine Reduktion von 21 Prozent der Treibhausgas-Emissionen bis 2012 verpflichtet. Bislang kam es zwar bis 2003 deutschlandweit zur Verringerung der CO2-Emissionen um 18,5 Prozent seit 1990 (2). Dieser Rückgang ist aber etwa zur Hälfte auf den Zusammenbruch der Wirtschaft in Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung zurückzuführen. In den letzten Jahren stagnierten die Emissionen, und sie stiegen 2006 sogar wieder leicht an.
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- Das Klimaschutzabkommen von Kyoto, das heute in Kraft tritt, ist für die Greenpeace-Jugendlichen (JAGs) erst der Anfang eines wirkungsvollen Klimaschutzes. Zum Festakt errichten daher 30 Greenpeace-Jugendliche in Bauarbeiter-Montur vor dem Alten Rathaus in Bonn ein Fundament aus Ytongsteinen für die vom Klimawandel bedrohte Erdkugel. Die Steine sind versehen mit den Flaggen der Staaten, die das Kyoto-Protokoll unterzeichnet haben. In dem Fundament klafft eine große Luecke: Der Stein der USA liegt daneben Ã? das Land verweigert sich nach wie vor der einzigen internationalen Anstrengung, den Klimawandel aufzuhalten. Den Stein für Deutschland fuegte Bundesumweltminister Juergen Trittin persoenlich in das Fundament ein.
- Aufgenommen am: 16.02.2005
- Ort: Bonn, DEU
- Copyright: © Marcus Gloger/Joker / Greenpeace